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Über das Dorf

Dolná Súča

Die Lage

Das Dorf Dolná Súča gehört mit seiner Lage zu dem mährisch-slowakischen Grenzgebiet. Sein Bestandteil ist auch das Gebirge Weiße Karpaten, durch das die Grenze zwischen der Tschechischen und Slowakischen Republik führt. Das Katasterterritorium befindet sich im Talbecken und Bergland im Bezirk Trenčín. Dolná Súča ist von der Kreisstadt Trenčín 9 km entfernt. Das Zentrum des Dorfes auf dem Gemeindeplatz liegt 285 m über Meer. Der  höchste  Gipfel ist die Kalksteinklippe Krásin (516), die sich majestätisch über der Gemeinde emporragt. Dolná Súča mit der Fläche 2635 ha gehört zu den größten Gemeinden im Bezirk Trenčín.

Territorialer Naturschutz im Dorf

Für territorialen Naturschutz sind 5 Grad eingestellt. Die Mehrheit des Dorfes befindet sich im ersten Grad. Die zweite Stufe umfasst einen beträchtlichen Teil der Waldfläche, der  zu dem geschützten Gebiet – Weiße Karpaten gehört. In der dritten und vierten Stufe gelten die strengsten Regeln. Zur vierten Stufe gehören die Naturreservation Krásin und das Naturdenkmal, der Bach Súčanka.

Naturschutzgebiet Krásin

Naturschutzgebiet Krásin wurde im Jahr 1971 erklärt und nimmt eine Fläche von 27,16 ha ein. Krásin umfasst die Klippe über dem Dorf und ist zugleich ein wichtiges Symbol des Naturschutzgebietes. Hier wurden auch die Bedienungen für edlere und bedrohte Arten von Flora und Fauna geschaffen. Im westlichen Teil  wachsen heute Ahorn, Linde, Buche, Hasel, und andere. Durch das Auftreten von großen europäischen Tierarten wurde das Gebiet in die Liste der Gebiete von europäischer Bedeutung NATURA 2000 eingeordnet. NATURA 2000 ist ein System von Schutzgebieten  der EU-Mitgliedsländer. Sein Hauptziel ist, den europäischen  Naturreichtum Europas zu erhalten.

Die Geschichte des Dorfes

Archäologische Funde von Keramikscheiben stammt aus der Spätbronzezeit (1500 – 1700 vor Chr.). Kurator des Museums Joža Mádl hat den Beweis eingereicht, dass hier die Menschen der Lausitzer Kultur lebten. Erste schriftliche Erwähnung aus dem Jahr 1208 befindet sich in der Urkunde von Gespan Tomáš von Nitra, wo das Land Sucza genannt ist. Dolná Súča gehörte seit der Entstehung zur Burg Dolná Súča.

Der wichtige Teil der Geschichte ist mit der  Familie Podmanický (Ján und Rafael) verbunden, die auch Raubritter genannt wurden. Nachdem Podmanický ausgestorben waren, gehörte die Burg mit den Gemeinden zur Herrschaft Trenčín. Seit dem 16. Jh. hatte dieses Gebiet  im Besitz Štefan Ilešhazi.  

Im Jahr 1848 wurde die Leibeigenschaft aufgehoben und die Bewohner von Dolná Súča waren nicht mehr von der Herrschaft Trenčín abhängig. Es wurden erste Landkarten gemacht, die bis zurzeit gelten. Die Leute in Dolná Súča waren vor allem die Bauern, die z.B. Weizen, Gerste, Hafer, Hanf angebaut haben. Sie haben z. B. Schafe, Ziegen, Kühe Pferde, Geflügel gezüchtet. Das Leben der Bewohner war im 19. Jh. nicht leicht.  

Das kirchliche Leben

Die Mehrheit von Bewohner ist römisch-katholisch. Im Dorf gibt es die Kirche der hl. Elisabeth. Das ist die älteste Sehenswürdigkeit, die in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts schriftlich erwähnt wurde. Ursprünglich war die Kirche aus dem Holz, außer dem Sanktuarium.  Nach dem Brand im Jahr 1754 wurde sie im Jahr 1756 barock umgestaltet. Die Kirche ist der hl. Elisabeth  von Ungarn geweiht.  Im Dorf hat auch das Pfarramt sein Sitz.

Zu den Sehenswürdigkeiten gehört auch die Kapelle - Jungfrau Maria von Lourdes, die im 1889 gebaut wurde.

Das Wappen

Im blauen Schild wächst aus der goldenen Anhöhe die silberne Linde mit den goldenen Blättern. Seitwärts sind die Himmelskörper - Halbmond und Stern und unter ihnen sind nach unten gerichtete Scharren. Das älteste Siegel stammt wahrscheinlich aus  dem Jahr 1543. Darüber  informiert auch die Urkunde vom 1688, wo steht im Kreis:

+ SIGILVM + PAGI + MAIOR + SVCZA + 1543 +

Die Gegenwart

Dolná Súča entwickelt sich ständig und im Jahr 2013 hatte mehr als 3000 Bewohner. Zu der Gemeinde gehören 2 Ortschaften, Polníky und Repákovci. Mit der  Einrichtung ist zu den führenden Gemeinden in unserer Region eingestuft. Hier gibt es die Wasser und Gasleitung. In der Phase der Vorbereitung sind der Abwasserkanal und der Kläranlagenanschluss. Den Bewohner stehen viele Dienstleistungen zur Verfügung: komplette ärztliche  Betreuung für Kinder auch Erwachsene, eine breite Geschäftsnetz von Lebensmitteln und verschiedenen  Waren, Friseursalon, Schneiderei, Kürschnerei, Post und eine Bibliothek mit Internet-Anschluss. Im Dorf gibt es den Kindergarten, die Grundschule, den Tennisplatz, den kleinen  Fußballplatz mit Kunstrasen und Sportareal in Závodie. Die Dienstleistungen gewähren vor allem unsere  Bürger, kleine Gewerbetreibende. Im Agrarsektor funktioniert seit Jahren landwirtschaftliche  Genossenschaft. Im Dorf sind auch mehrere Kultur und Sportorganisationen aktiv. Für die ältesten Bewohner steht ein Seniorheim zur Verfügung. Im Kulturhaus befinden sich der Saal und der Klubraum, die das ganze Jahr für kulturelle Veranstaltungen und für die Probe des Blasorchesters und Ensembles ausgenutzt werden. Dolná Súča ist durch die  Blasmusik mit ihrer mehr als 160 jährige Tradition bekannt. Heute sind hier 4 Blasorchester tätig. Mit der Musiktradition steht das Dorf mit vollem Recht im Vordergrund in dieser Region.

Der Name des Dorfes: Dolná Súča
Die Adresse: das Gemeindeamt Dolná Súča, 913 32 Dolná Súča 2
Telefon/Fax: 032/6593150
E – Mail: obec.dolnasuca@stonline.sk
Webseite: www.dolnasuca.sk